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Mit dieser Aktion hat wohl der bisher anstrengendste Schritt in der Demontage des ehemaligen Ska begonnen:

In partikeldichten Anti-Alles-Anzügen musste der große Haufen an bereits abgebauten Mineralwolleballen und Dämmplatten erst in Big Bags eingesackt und dann komprimiert werden. Wie die Mistkäfer haben wir diese dann die Treppen hoch in den Hof gerollt, von wo sie die Entsorger abtransporten konnten. Nachdem der Boden freigeräumt und damit wieder Platz für unsere Leitern war, konnten wir in einem zweiten Schritt die ans Gewölbe getackerte Wolle abnehmen und einbeuteln.

Die stundenlange Arbeit in besagten Ganzkörperanzügen überkopf und mit bloßen Händen gleicht ein wenig einer Mischung aus Arbeit am Hochofen und Altherrengymnastik; Richtig schwitzig innen und unfreiwillig komisch außen. Unsere Erkenntnis aus der Arbeit mit der gesundheits-, umwelts- und überhaupt allesschädlichen Substanz:

Wenn es eine Hölle gibt, brennt sie nicht: Dort ist es nur so warm, weil alles mit staubiger Dämmwolle bestens isoliert ist.

Hier ein kurzer Film vom Abbau mit Musik, die ungefähr so lustig ist, wie die Arbeit.